Ausgabe 200 - Oktober 2020

Bundesweite FOM Umfrage: Für die Umwelt schränken sich nur wenige ein

Bild: Bundesweite FOM Umfrage: Für die Umwelt schränken sich nur wenige ein
Wie wichtig ist uns das Wohl von Tieren? Sind wir bereit, mehr für nachhaltige Mode und Lebensmittel zu zahlen? Oder öfter mal mit dem Rad zu fahren? Um herauszufinden, wie das wirtschaftliche Leben in Deutschland zukünftig aussehen könnte, befragten Studierende der FOM Hochschule bundesweit über 18.000 Menschen zu ihrer Einstellung rund um die Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Mikroplastik, Meeresverschmutzung und Fleischverzehr. Zentrales Ergebnis: Der Großteil der Bundesbürger hält zwar viele Maßnahmen zur Umweltschonung für wirksam, setzt sie im eigenen Alltag aber nicht in die Tat um.

Nachhaltige Mobilität: Noch ein langer Weg
In persönlichen Interviews fanden die Studierenden unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Oliver Gansser unter anderem heraus, dass es einen Widerspruch zwischen der Denkweise und der tatsächlichen Lebensführung beim Thema Nachhaltigkeit und Umwelt gibt. So fährt aktuell nicht einmal jeder Zweite in Deutschland verstärkt mit dem Rad oder geht zu Fuß, obwohl 84 Prozent der Befragten überzeugt sind, dass dies dem Umweltschutz zugutekäme. Eine ähnliche Diskrepanz zeigt sich auch bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs: Von der überwiegenden Mehrheit (77%) als wirksame Maßnahme für mehr Klimafreundlichkeit eingeschätzt, werden Busse, Bahnen und Co. allerdings nur von 36 Prozent der Bundesbürger regelmäßig genutzt.

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FOM Hochschule startet erfolgreich ins Wintersemester

Bild: FOM Hochschule startet erfolgreich ins Wintersemester
Die FOM Hochschule, die mit 55.000 Studierenden größte private Hochschule für Berufstätige in Deutschland, ist erfolgreich in das Wintersemester 2020 gestartet. Rund 11.000 Erstsemester haben sich zu einem berufs- oder ausbildungsbegleitenden Studium an einem der bundesweit 32 Hochschulzentren angemeldet.

Die FOM setzt in diesem Semester wegen der Corona-bedingten Einschränkungen auf ein Hybridsemester, das heißt: "Als Präsenzhochschule wollen wir so viele Veranstaltungen wie möglich unter Beachtung der Gesundheitsvorgaben der jeweiligen Bundesländer an den Hochschulzentren stattfinden lassen. Wo dies nicht möglich ist, ersetzen wir die Vorlesungen an der Hochschule durch virtuelle Präsenzveranstaltungen in Form von Webinaren, Zoom-Konferenzen oder Ähnlichem", so FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier.

Umfrage: Studieren in Corona-Zeiten
Wie eine Umfrage unter den Erstsemestern ergab, waren die Motive für die Entscheidung zu einem berufs- oder ausbildungsbegleitenden Studium vor allem die Hoffnung auf eine Verbesserung der Karrierechancen, die Steigerung der eigenen Fachkompetenz sowie die Erwartung eines besseren Gehalts nach Abschluss des Studiums. Für über 70 Prozent der Befragten war zudem die Nähe des Studienortes zu ihrem Wohnort ein wichtiges Argument bei der Auswahl des Studienplatzes.

Die aktuelle Pandemie hatte für die meisten Studienanfänger keinen Einfluss auf die Entscheidung, ein berufs- oder ausbildungsbegleitendes Studium zu beginnen: 77 Prozent der Befragten gaben an, Corona habe bei ihrem Entschluss für ein Studium neben dem Beruf keine Rolle gespielt.
Bild: eufom Studienstart

eufom Studienstart

Vorstellungsrunden, Geocoaching, Planspiele, Workshops & Minigolf: Der Studienstart der eufom war wieder ein gelungener Mix aus Orientierung und Teambuilding. Innerhalb einer Einführungswoche der Hochschulzentren in Düsseldorf, Köln, Stuttgart, Frankfurt, München und Hamburg lernten die Studierenden ihre Business School kennen, knüpften Kontakte zu Kommilitonen und Lehrenden und erhielten erste betriebswirtschaftliche Einblicke. Das Bachelor-Studium an der eufom läuft in Vollzeit, ist auf sieben Semester angelegt und ist geprägt durch eine enge Verzahnung von wissenschaftlicher Theorie mit der Berufspraxis. Da die momentane Situation insgesamt noch sehr ungewiss ist, und die Gesundheit oberste Priorität hat, startet die eufom das Semester mit einem Mix aus Präsenz und Online-Lehre. Das Motto lautet: "Soviel Präsenz wie möglich, soviel virtuelle Lehre wie nötig - immer unter Einhaltung behördlicher Vorgaben."

Prominenter Besuch an der FOM in Köln

Seine Video-Tutorials zählen rund 60 Millionen Views pro Jahr - er ist DER Mathe-Profi schlechthin. Jetzt besuchte Daniel Jung die FOM Hochschule, gab in seinem Vortrag "Mathe-Lernen 2020 - Vom Pauken zum Verstehen" den Kölner FOM Studierenden Tipps und Tricks für effizientes Lernen. Im Interview mit Prof. Dr. Alexander Spermann spricht er jetzt über "Bulimielernen", die allseits bekannte "Druckbetankung vor Klausuren" und das absehbare Ende des Taschenrechners.

Daniel, du bist seit 2011 mit Mathe-Videos auf YouTube. Seit knapp zehn Jahren lernen Schülerinnen und Schüler mit deinen inzwischen über 2.500 Videos. Du hast über 500.000 Abonnenten und 250 Millionen Aufrufe. Die FAZ bezeichnet dich als Mathe Rockstar. Auch FOM-Studenten nutzen deine Erklärvideos. Wie erklärst du dir den Erfolg?

Daniel: Die Videos werden genutzt, um Wissenslücken zu schließen und Lernstoff aufzufrischen, aber auch zur gezielten Klausurvorbereitung. Auch werden die Videos eingesetzt, um sich neue Sachen beizubringen. Das bestätigt eine wissenschaftliche Untersuchung im Auftrag der Körber-Stiftung. Aus vielen Kommentaren weiß ich, dass Lehrer und Professoren auf meine Videos verweisen und zum Teil im Unterricht einsetzen.

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Bild: Prominenter Besuch an der FOM in Köln

FOM Absolvent erfindet Kofferraum-Küche

Bild: FOM Absolvent erfindet Kofferraum-Küche
Während seines Dualen Studiums an der FOM legte sich Pascal Schalapski einen Bulli zu. Rückblickend war dieses alte Gefährt einer der Gründe dafür, dass Pascal heute ein erfolgreicher Unternehmer ist, der jedes normale Auto in ein echtes Wohnmobil verwandelt. "Mein Camping-System klappt selbst im Corsa-Kofferraum", so der junge Gründer. Jetzt kooperiert der 31-jährige FOM Absolvent sogar mit seiner ehemaligen Hochschule und wird zukünftig mindestens einen FOM Studierenden in seinem Weseler Start-up "Ello Camping" einstellen.

Birgit Lippmann, die Geschäftsleiterin des FOM Hochschulzentrums in Wesel und Geschäftsführer Pascal Schalapski trafen sich erstmals auf einem Netzwerkabend in Wesel: "Wir haben uns unterhalten und ausgetauscht, uns schließlich dazu entschieden, eine Kooperation einzugehen", erklärt Schalapski. Es ist geplant, nächstes Jahr einen Mitarbeitenden einzustellen, der an der FOM ausbildungsbegleitend den dualen Bachelor-Studiengang "Business Administration" studieren soll - um so optimal für das Produktmanagement, den Einkauf oder den Vertrieb von Ello Camping ausgerüstet zu sein. Den Vertrag haben die beiden jetzt unterschrieben, freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit. Birgit Lippmann: "Es ist unglaublich schön und inspirierend zu sehen, wie sich unsere Absolventen weiterentwickeln. Pascal Schalapski hat seine Ziele verfolgt und ist heute ein erfolgreicher Geschäftsmann mit innovativen Ideen - davon können wir als Hochschule natürlich auch profitieren." Weitere Ziele von Schalapski sind der Ausbau des Internethandels und das internationale Wachstum: "Als ich mit meinem Produkt an den Start ging, erhielt ich gleich Anfragen aus den USA und den Arabischen Emiraten. Wer weiß, vielleicht ist der Verkauf weltweit zukünftig ja tatsächlich möglich", so der Weseler. Mehr lesen.
Bild: 5. Ausbilderforum 2020

5. Ausbilderforum 2020

Gute Kommunikation ist im persönlichen wie auch im geschäftlichen Kontext eine wesentliche Basis für erfolgreiche Gespräche. Das eigene Kommunikations-verhalten hin und wieder kritisch zu hinterfragen, ist deshalb insbesondere für Ausbilderinnen und Ausbilder eine Möglichkeit, um Missverständnisse mit Auszubildenden gar nicht erst entstehen zu lassen. Am 20. November steht beim diesjährigen Ausbilderforum der BCW Weiterbildung das Thema "Klartext - Kommunikation in der Ausbildung" im Mittelpunkt. Im Rahmen ihres Vortrags wird sich Referentin Elke-Michaela Meise zunächst mit der Frage beschäftigen, wie gelungene Kommunikation zustande kommt, bevor sie verschiedene Methoden aus dem Bereich der Kommunikationslehre aufzeigt. Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht, weshalb es einen ergänzenden Termin im Dezember geben wird.

Berufstätige Mutter studiert parallel zwei Master

Sie arbeitet als Seniorcontroller in einem DAX-Unternehmen, ist Mutter von drei Kindern und lernt parallel in zwei Master-Studiengängen, wie Unternehmensberatung im Hinblick auf Digitalisierung funktioniert und welche Rolle die Psychologie im wirtschaftlichen Kontext spielt. Wenn es um Zeitmanagement geht, ist Ina Erovic, 46, ein Profi.

Selbst als die Schulen aufgrund des Corona-Lockdown dicht waren und ihre Kinder im Home-Schooling, hielt sie ihre Motivation und ihre Tatkraft hoch. "Beruf, Studium und Familie unter einen Hut zu bekommen, war im Sommersemester sehr fordernd, zumal ich insgesamt 14 Prüfungsleistungen zu erbringen hatte. Aber ich habe diesen Weg bewusst gewählt und ziehe das durch", sagt sie. Um schmunzelnd hinzuzufügen: "Ein bisschen Wahnsinn gehört definitiv dazu."

Dabei begann ihre Karriere zunächst mit einer Ausbildung als Köchin. Nach zehnjähriger Berufserfahrung in der Gastronomie und Hotellerie absolvierte Ina Erovic eine Weiterbildung zur staatlichen Betriebswirtin. Als sie später dann ihr Bachelor-Studium an der FOM Hochschule in Nürnberg begann, waren ihre Tochter sechs und ihre beiden Söhne zehn Jahre alt. "Nachdem sich viele Jahre alles um die Kinder gedreht hatte, war es an der Zeit, auch mal wieder etwas für mich zu tun", sagt sie über ihre Motivation, wissenschaftlich dort weiterzumachen, wo sie mit dem Start der Familienplanung aufgehört hatte. Mehr lesen.
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