Ausgabe 180 - November 2018

Geocaching zum Studienstart

Bild: Geocaching zum Studienstart
Mit einer Orientierungswoche sind die Erstsemester der eufom Business School an bundesweit acht Hochschulzentren in ihr Bachelor-Studium gestartet. In den kommenden Semestern werden sie in deutscher und englischer Sprache studieren und erste Berufserfahrungen sammeln. Zudem können sie eine Zeit lang im Ausland verbringen und lernen, ihre Stärken und Schwächen besser einzuschätzen und persönliche Fähigkeiten gezielt weiterzuentwickeln.

Zur offiziellen Semestereröffnung in Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart machten sich die neuen eufom Studierenden nicht nur mit ihren Räumlichkeiten und dem jeweiligen Hochschulzentrum vertraut. Sie erfuhren auch, wie Selbstorganisation im Studium funktioniert, worauf es bei der Literaturrecherche ankommt, was Kompetenzentwicklung bedeutet und welchen Wert interkulturelle Kompetenzen haben.

Im Rahmen eines BWL-Planspiels lernten die "Erstis" grundlegende Unternehmensprozesse kennen. Für das Teambuilding und zum besseren Kennenlernen der Kommilitonen untereinander standen verschiedene Aktivitäten auf dem Plan, u.a. die gemeinsame "Flucht" aus einem Escape Room, Crossgolf und Geocaching Events, Grillfeiern und Restaurantbesuche sowie - in München - ein Abstecher zum Oktoberfest.
Bild: Expertentagung

Expertentagung

Das Management von Digitalisierungsprojekten erfordert einen inter- und transdisziplinären Projektansatz, der Kompetenzen und auch Arbeitsweisen und Modelle verschiedener Disziplinen verbindet. Experten aus ganz Deutschland kamen jetzt in der FOM in Düsseldorf zusammen, um über Vorgehensmuster zu diskutieren, mit denen der zunehmenden Komplexität der Digitalisierung bei Projektmanagementprozessen begegnet werden kann. Veranstaltet wurde die Tagung von Fachgruppen der Gesellschaft für Informatik (GI) und der Gesellschaft für Projektmanagement (GPM).

Frank Thelen an der FOM in Bonn

In der Fernsehsendung "Die Höhle der Löwen" investiert Frank Thelen als Jurymitglied seit 2014 in vielversprechende Start-ups. Im Hörsaal der Bonner FOM Hochschule traf der Gründer jetzt auf Studierende der FOM und sprach über Start-ups und Gründungen, gab Tipps und berichtete im Interview mit Prof. Dr. David Matusiewicz von Höhen und Tiefen seiner Karriere. Was der erfolgreiche Entrepreneur unter "Startup-DNA" versteht und warum jetzt die ideale Zeit für Existenzgründungen ist, darüber unterhielt sich Thelen im Bonner Hochschulzentrum. Und natürlich zitierte Thelen dabei auch aus seinem neuen Buch, in der er seinen interessanten und nicht geradlinigen Erfolgsweg skizziert. Denn bereits mit 18 Jahren gründete Frank Thelen sein erstes Unternehmen, doch die "New Economy"-Blase platzte, Investoren zogen sich zurück und mit Mitte 20 stand er vor einem immensen Schuldenberg. Thelen ließ sich nicht unterkriegen, entwickelte neue Geschäftsideen und stieg zum Weltmarktführer für Online-Fotoservices auf. Seit dem Verkauf seines Unternehmens ist er Multimillionär.
Bild: Frank Thelen an der FOM in Bonn

Studie zu Chancengleichheit

Bild: Studie zu Chancengleichheit
Aufstieg durch Bildung - ein zentrales bildungspolitisches Thema, mit dem sich die FOM seit vielen Jahren befasst. Seit 2008 bereits führt sie gemeinsam mit über 60 Hochschulen in Deutschland unter der Koordination des unabhängigen Instituts für angewandte Statistik (ISTAT, ehemals INCHER) eine Vergleichserhebung unter Absolventinnen und Absolventen durch. Anderthalb bis zwei Jahre nach ihrem Studienabschluss werden sie eingeladen, sich an dieser Erhebung zu beteiligen.

Im Rahmen des Projekts werden jährlich etwa 70.000 Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen aus ganz Deutschland zu ihrem Berufsweg befragt, zuletzt von Oktober 2017 bis Februar dieses Jahres.

Für die aktuelle Studie wurden somit Personen befragt, die 2016 ihr Bachelor- oder Master-Studium abgeschlossen haben. Die Themen waren Studienmotive, Studien- und Berufserfolg in Form des aktuellen Gehaltes, Gehaltsentwicklung seit Studienbeginn, aktuelle Verantwortung im Beruf und Entwicklung der Verantwortung seit Studienbeginn. Als Studienerfolg wurde die Abschlussnote herangezogen. Ein besonderer Fokus der Studie lag auf dem Vergleich zwischen Studierenden aus einem akademisch geprägten Elternhaus, bei denen mindestens ein Elternteil über einen Hochschulabschluss verfügt, und solchen, bei denen dies nicht der Fall ist.

Die wichtigsten Ergebnisse der FOM-seitigen Auswertung des Datensatzes sind:

Kinder aus Nicht-Akademiker-Haushalten nutzen verstärkt berufsbegleitende Studienangebote und haben beruflichen Erfolg. Sie starten mit derselben Qualifikation wie Kinder aus Akademiker-Familien, gemessen an der Note der Hochschulzugangsberechtigung, und sind nach ihrem Studium genauso erfolgreich hinsichtlich Gehalt und Verantwortung im Beruf.

Die Motivation für ein berufsbegleitendes Studium ist primär der Wunsch nach (persönlicher) Weiterentwicklung. Materielle Gründe und Arbeitsmarktchancen spielen eine wichtige, aber nachgeordnete Rolle. Sozialer Druck, ein Studium absolvieren zu müssen, spielt keine Rolle.

Absolventinnen und Absolventen berufsbegleitender Studiengänge sind unabhängig von der Bildungsschicht, aus der sie stammen, beruflich sehr erfolgreich hinsichtlich Gehalt und Verantwortung im Beruf.

"Berufsbegleitende Studienangebote bieten wertvolle Aufstiegschancen und deren Absolventinnen und Absolventen sind im Beruf mit wichtigen praxisorientierten Kompetenzen ausgestattet", freut sich der FOM Qualitätsmanagementbeauftragte Bernhard Minke M.A., unter dessen Leitung die FOM-seitige Analyse der Daten durch Qualitätsmanagerin Dr. Gina Mende erfolgte.

"Die Absolventenstudie weist nach, dass sich ein berufsbegleitendes Studium auszahlt", ergänzt FOM Kanzler Dr. Harald Beschorner. FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier resümiert: "Das sind positive Signale für die FOM Hochschule und eine weitere Bestätigung des deutschlandweiten Studienmodells, auf deren Basis wir unsere Studiengänge weiterentwickeln."
Bild: Start-Up Tag in Berlin

Start-Up Tag in Berlin

Gründen neben dem Studium: Der Verband der privaten Hochschulen (VPH) lädt für den 15. November zum ersten Start-up-Tag nach Berlin ein. Auch FOM Studierende können teilnehmen und sich in Workshops und Vorträgen zu den Themen Blockchain und Start-ups informieren. Die Veranstaltung findet künftig zweimal pro Jahr statt und richtet sich an gründungsinteressierte Studierende.

Wie tickt die Berliner Start-up-Szene? Welche Anwendungsfelder bietet die Blockchain-Technologie? Und was verbirgt sich hinter dem Begriff "Sharing Economy"? Diese und weitere Fragen werden während der eintägigen Veranstaltung im Digital Hub "Spielfeld" in der Berliner Innenstadt diskutiert. Im Fokus steht das Thema Blockchain: Die Mitbegründer des Technologie-Unternehmens "N3XTCODER" werden näher auf das Konzept der "digitalen Blöcken" eingehen. Sie erläutern, wie Blockchain genutzt werden kann, um innovative Lösungen im Gesundheitswesen einzuführen und geben dazu Best-Practice Beispiele. Die Teilnehmenden werden mehr über die Logik von Smart Contracts erfahren und entwickeln eigene Blockchain-basierte Modelle.

FOM Kanzler und VPH-Vorstandsmitglied Dr. Harald Beschorner wird den Start-up-Tag um 10 Uhr eröffnen. Neben Gründern werden auch Experten der FOM unterschiedliche Fachthemen beisteuern: Prof. Dr. Holger Wassermann befasst sich in seinem Vortrag mit Chancen und Herausforderungen der Start-up-Szene. Prof. Dr. Markus Büch geht unter anderem auf Anwendungsfelder der Sharing Economy ein.

Die Teilnahme findet von 10 bis 18 Uhr statt und ist kostenfrei. Um Anmeldung wird hier gebeten.

Und lesen Sie hier, wie der Düsseldorfer FOM Student Peter Koppe mit seinem Start-up kürzlich ein Weiterbildungsangebot für Medienmacher gründete.
Bild: Fit in der Ausbildung: Rhetorik-Seminar

Fit in der Ausbildung: Rhetorik-Seminar

Der Start in die Ausbildung gleicht oft dem sprichwörtlichen Sprung ins kalte Wasser: Mit einem Mal fällt die vertraute Umgebung der Schule weg, und Sie müssen sich in ganz neuen Situationen behaupten - vor Kunden und Mitarbeitern, Vorgesetzten und Ausbildern.

Die dafür notwendige kommunikative Kompetenz ist nicht jedem in die Wiege gelegt. Aber man kann sie lernen. Im Lehrgang Lebendig und wirkungsvoll reden - Rhetorik für Auszubildende arbeiten Sie an der eigenen Ausstrahlung und Ihren rhetorischen Fähigkeiten. In kurzen Vorträgen und Präsentationen lernen Sie, überzeugend zu argumentieren, sicher und kompetent aufzutreten und Unsicherheiten bzw. Lampenfieber besser in den Griff zu bekommen.

Ihr Ausdruck und Sprechtempo werden ebenso geschult wie Ihre Körpersprache. Selbstverständlich erfahren Sie auch, wie man Kritik und Einwände angemessen äußert - und souverän damit umgeht. Sicher und kompetent kommunizieren: Das kommt nicht nur Ihnen persönlich und beruflich zugute. Auch Ihr Arbeitgeber profitiert von Mitarbeitern, die das Unternehmen professionell und sympathisch repräsentieren.
Bild: Student entwickelt Webservice für Bahnkunden

Student entwickelt Webservice für Bahnkunden

Bahnverspätungen mit wenigen Klicks erstatten lassen: Dafür hat FOM Student Philipp Löffler (25) einen eigenen Webservice entwickelt, der Mitte September online ging und unter Fahrpreiserstattung.de zu erreichen ist.

"Der Webservice ist kostenfrei und Nutzer zahlen auch nicht mit ihren Daten. Sie können sich super einfach und komfortabel bei Verspätungen oder Zugausfällen ihren Fahrpreis von der Deutschen Bahn erstatten lassen", erklärt Löffler, der an der FOM Hochschule in Hannover berufsbegleitend den Bachelor International Management studiert.

Die Anregung zum Webservice kam Löffler während der vielen Bahnfahrten, die er während seines Studiums als Wirtschaftsberater bei KPMG und zuvor bei TUI InfoTec in Hannover absolvierte. "Andere Dienste sind umständlich, weil Nutzer die notwendigen Angaben selbst ermitteln und eintragen müssen. Außerdem sind sie mit Kosten verbunden", sagt Löffler.

"Die Studiengänge an der FOM haben mir unternehmerisches Denken vermittelt und mir den Impuls gegeben, ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen. Weiterhin konnte ich meine Kenntnisse bei der Softwareentwicklung und -konzeption vertiefen", ergänzt Löffler, der bereits einen Master IT-Management an der FOM abgeschlossen hat.

Bei der Entwicklung des Webservice wurde Löffler von einem Freund, dem Software- und Webentwickler David Schmotz (19) aus Hannover unterstützt. Während Schmotz das Frontend entwickelte, konzentrierte sich Löffler auf die Konzeption des Webservice und die Programmierung der Schnittstellen zu den Daten deutscher Bahngesellschaften wie der Deutschen Bahn.