Ausgabe 151 - Januar 2016

Siemens-Auszubildende beginnen mit Management-Studium

Bild: Siemens-Auszubildende beginnen mit Management-Studium
Begrüßt wurden die neuen Studierenden im FOM Hochschulzentrum an der Herkulesstraße durch den wissenschaftlichen Studienleiter Prof. Dr. Hans-Joachim Flocke und Geschäftsleiterin Dagmar Schneider. Die jungen Leute kommen von Siemens-Standorten aus Essen, Duisburg, Düsseldorf, Bocholt, Mülheim, Hamburg, Köln und Krefeld zum Studium nach Essen. Ihre Ausbildung haben sie im vergangenen Oktober begonnen. Prof. Flocke: "Ausbildung und Studium sind inhaltlich genau aufeinander abgestimmt. Mit dem Unterricht im Siemens-Berufskolleg, der praktischen Ausbildung in den verschiedenen Abteilungen des Konzerns und dem Bachelor-Studium an der FOM Hochschule werden die 24 Azubis in den kommenden dreieinhalb Jahren für das Berufsleben fit gemacht." 2016 ist bereits der 15. Jahrgang der Kooperation von FOM und Siemens gestartet. Prof. Dr. Volker Lombeck von der Siemens AG hat die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren intensiv begleitet: "Unsere Auszubildenden gehen immer mit größtem Engagement in das Bachelor-Studium und gehören regelmäßig zu den Absolventen mit den besten Studienabschlüssen an der FOM."
Bild: Neuer Start des FOM Mentoring-Programms

Neuer Start des FOM Mentoring-Programms

Mitte Dezember ist die nächste Runde des Programms zum laufenden Wintersemester offiziell gestartet. Insgesamt 19 Tandempaare konnten diesmal erfolgreich zusammengebracht werden. Bei einer Veranstaltung in Essen konnten sich Mentoren und Mentees kennenlernen und ausführlich austauschen. "Die Nachfrage war in diesem Semester besonders hoch. Bei der FOM sind diesmal insgesamt 74 Bewerbungen eingegangen. 20 Mentoren standen 54 Mentees gegenüber. Seit dem Programmstart vor zwei Jahren hatten wir nicht so viele Bewerbungen von Mentees", so Projektkoordinator Holger Gottesmann. Aufgrund der hohen Nachfrage werden kontinuierlich neue Mentoren gesucht, damit alle Interessierten optimal gematcht werden können. Im Sommersemester 2016 wird das Mentoring-Programm wieder starten. Eine Anmeldung ist noch bis zum 31. März 2016 möglich. Ansprechpartner sind die Projektkoordinatoren Mandy Georgi und Holger Gottesmann. Weitere Informationen über das Programm finden Sie hier: https://www.fom.de/das-studium/mentoring.html.
Bild: Neuer Professor an der FOM in Düsseldorf

Neuer Professor an der FOM in Düsseldorf

Prof. Dr. Walkowiaks Lehrschwerpunkt liegt auf der angewandten und technischen Mechanik. Der Doktor der Ingenieurwissenschaften studierte und promovierte an der TU Dortmund. Lehrerfahrung sammelte Prof. Dr. Walkowiak bereits im Rahmen seiner fünfjährigen Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dortmund. Fundiertes Praxiswissen bringt er aus seiner Tätigkeit als Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter der "Applied Auxetics GmbH" mit Sitz in Dortmund ein. Mit Hilfe numerischer Simulationen unterstützt das Unternehmen die Produktentwicklung und -verbesserung sowie das Design in allen Planungsphasen. Mit den Inhalten seiner unternehmerischen Tätigkeit setzte er sich bereits in seiner Dissertation mit dem Thema "Auxetische Strukturierungskonzepte im makroskopischen Skalenbereich" auseinander. Seine Arbeit wurde mit dem Prädikat summa cum laude ausgezeichnet. Seit September unterrichtet er nun als hauptberuflich Lehrender an der FOM Hochschule.
Bild: FOM Vertreter bei RWE Hochschultag Energie und Bildung

FOM Vertreter bei RWE Hochschultag Energie und Bildung

Mehr als 140 Lehrer und Dozenten informierten sich über Trends und wissenschaftliche Hintergründe zur Energiewende. Ziel des RWE Hochschultags ist, in der Lehrerbildung tätige Hochschullehrer als Vermittler von Energiewissen zu gewinnen sowie die Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen zur Energiewende zu fördern. Der Hochschultag lieferte den Teilnehmenden Daten, Fakten und Hintergrundwissen auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. In diversen Vorträgen wurden unter anderem die Auswirkungen der Energiewende auf die Kommunikation vorgestellt, diskutiert und aufgezeigt, wie sich Energie, Mobilität und unsere Leben zukünftig verändern werden. Jan Bechler von der Werbeagentur thjnk AG sprach zum Beispiel darüber, wie die Digitalisierung nicht nur die Energiebranche, sondern auch das Marketing für Hochschulen und Schulen verändern wird. Der Hochschultag lieferte den FOM Vertretern spannende Zahlen, Daten, Fakten und Hintergrundwissen.
Bild: Prof. Dr. Heinemann neuer Vorsitzender der Initiative Wissenschaftsstadt Essen

Prof. Dr. Heinemann neuer Vorsitzender der Initiative Wissenschaftsstadt Essen

Weitere Mitglieder des Vorstandes sind Prof. Dr. Jan Buer (Universität Duisburg-Essen/Medizinische Fakultät), Jochen Fricke (EWG Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft MbH), Dr. Norbert Jegelka (Kulturwissenschaftliches Institut Essen) und Prof. Dr. Thomas Kaiser (Universität Duisburg-Essen). "Unser Ziel ist es, Essen als vernetzen Innovations- und Wissenschaftsstandort Schritt für Schritt zu profilieren, indem wir sichtbar und erlebbar machen, wie viel tolle Wissenschaftsinstitutionen und -akteure wir in Essen haben. Zudem geht es um die tiefere Vernetzung der Akteure und gemeinsame Schulterschlüsse für Stadt und Region im Sinne von Impulsen und Mehrwerten für Gesellschaft und Wirtschaft", betonte Prof. Dr. Heinemann nach der Wahl. "Deshalb arbeiten wir mit Hochdruck an einem 'Aktionsplan Wissenschaft', der im Frühsommer 2016 in den Gremien der beteiligten Institutionen - u.a. im Rat der Stadt Essen - verabschiedet werden soll. Darin setzen wir verschiedene Teilziele fest. Zum Beispiel die Stärkung wissenschaftlicher Einrichtungen sowie die Übersetzung ihres Know-hows in wirtschaftlichen Erfolg vor Ort, die Verankerung der Wissenschaft in der Gesellschaft und die Internationalisierung Essens durch Wissenschaft und Lehre." Die FOM Hochschule ist von Gründung an im Lenkungs- und Initiatorenkreis der Wissenschaftsstadt Essen aktiv.

VWA Berlin verabschiedet Absolventen und feiert Jubiläum

Geschäftsleiterin Prof. Dr. Manuela Zipperling begrüßte die Gäste: "Diese Zeremonie ist einer der Höhepunkte in der Geschichte der VWA Berlin. Dieses Jahr feiern wir nicht nur die Verabschiedung unserer Absolventinnen und Absolventen, sondern auch unser 25-jähriges Bestehen. Die heutige Veranstaltung eint das Ende ihres Studiums zum Ökonom oder Betriebswirt und den Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Dazu gratuliere ich Ihnen herzlich." Im anschließenden Festvortrag sprach Dr. Florian Fuhrmann, Geschäftsführer KV-Telematik GmbH, zum Thema Bildung und Erkenntnis - Pflicht und Vernunft! Der Begriff Bildung sei abgeleitet von "formen, gestalten". Den Menschen bezeichnete er metaphorisch als weiße Leinwand, welche im Laufe eines Lebens gestaltet werde. Dafür sei jedem Menschen unterschiedliches Material in die Wiege gelegt worden. Seine These: Durch das unterschiedliche Grundmaterial habe jeder Mensch andere Möglichkeiten sein Bild zu arrangieren und aktiv zu gestalten. Mit dem Studium an der VWA hätten sich alle Absolventen dazu entschieden, ihrem Bild einen neuen Pinselstrich hinzuzufügen. Mit dieser Bildung gehe auch die Verpflichtung einher, diese weiterzugeben und sinnvoll einzusetzen, gab er den Anwesenden mit auf den Weg. Im Anschluss an den Festvortrag gratulierten Prof. Dr. Wolfgang Cezanne, wissenschaftlicher Gesamtstudienleiter, und Prof. Dr. Zipperling den frischgebackenen Ökonomen und Betriebswirten. Die Jahrgangsbesten wurden besonders gewürdigt. Überraschung des Abends war, dass zu Ehren des VWA-Jubiläums eine große Torte feierlich auf der Bühne präsentiert und angeschnitten wurde. Nach den Ehrungen gab Prof. Dr. Cezanne einen kurzen Überblick über die Gründung und die Anfangsjahre der VWA Berlin. Dabei verdeutlichte er, wie innovativ die Gründungsidee der VWA bereits vor 25 Jahren war und bis heute noch sei. Abschließend kamen die Absolventen bei einem kleinen Umtrunk zusammen. Dabei erinnerten sie sich mit Dozenten, Studienberatern, Freunden und Wegbegleitern an Erlebnisse und Ereignisse aus der Studienzeit und tauschten Zukunftspläne aus.
Bild: VWA Berlin verabschiedet Absolventen und feiert Jubiläum

X-Mas-Charity-Konzert begeisterte Zuschauer

Bild: X-Mas-Charity-Konzert begeisterte Zuschauer
Mehr als 200 Gäste sorgten für tolle Stimmung. Zu den Höhepunkten zählte die Vorstellung des FOM-Projektes "Student adopt Refugees", bei dem Studierende der FOM ganz konkret im Rahmen ihres gesundheitswissenschaftlichen Studiums an der FOM mit Flüchtlingen in Essen arbeiteten und dafür von Amnesty International geehrt wurden. Dabei kamen die anwesenden Menschen aus anderen Ländern ebenfalls zu Wort und berichteten eindrucksvoll von ihren Motiven und ihrer Dankbarkeit. Eingerahmt in das Grußwort des Rektors der FOM Hochschule, Prof. Dr. Burghard Hermeier, und einer gemeinsamen Andacht gab es viele positive Rückmeldungen der Besucher. In authentischer Atmosphäre und ohne den Anspruch einer durchgeplanten Inszenierung haben alle von Herzen mitgemacht. Mit Mohamed Rhounan war ein Übersetzer ins Arabische an Bord, der zudem als Gaststar mit einem starken Auftritt in seiner Muttersprache überzeugte. Unter Beteiligung von Partnern aus Unternehmerschaft und Bildung, Kirchen und Gemeinschaften und natürlich den Studierenden wurde am Ende gemeinsam das Catering des Hauses Bruderhilfe genossen. Aber nicht ohne Spenden: So gingen direkt am Konzertabend über 1.000 EUR für die gute Sache bei den Veranstaltern ein. Dem Benefiz-Konzert liegt eine Initiative von Prof. Dr. David Matusiewicz, Dekan für Gesundheit & Soziales an der FOM, zugrunde. Zusammen mit Studierenden des Kurses Management im Gesundheits- und Sozialwesen hat der 31-jährige Hochschulprofessor das Projekt "Student adopt Refugee" ins Leben gerufen. Dabei unterstützen rund 50 FOM Studierende 50 Flüchtlinge in Essen. "Da die Studierenden bereits über Know-how im Bereich Gesundheit & Soziales verfügen, sind sie perfekt geeignete Paten", betont Prof. Matusiewicz. "Sie unterstützen die Flüchtlinge zum Beispiel bei Fragen zur Gesundheitsversorgung und helfen bei der Arztsuche. Ziel ist es, die medizinische Versorgung der Flüchtlinge zu verbessern." Die Patenschaft will aber noch mehr erreichen - eine Integration der Flüchtlinge in den Alltag in Essen. Die Studierenden nehmen sie mit zu Sportveranstaltungen, machen sie mit Kultur und Lebensart in Essen vertraut und stärken auch ihre berufliche Perspektive. "Soweit sie können, helfen die Studierenden bei der Jobsuche. Zur Verbesserung der Deutschkenntnisse organisieren sie individuellen Sprachunterricht", so Prof. Matusiewicz. FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier freut sich über das Engagement seiner Studierenden und Kollegen: "Flüchtlinge brauchen Bildungs- und Berufschancen in Deutschland. Die FOM als praxisnahe Hochschule kann dabei mit solchen Projekten ein wichtiger Wegweiser sein." Neben der Caritas-Flüchtlingshilfe Essen und der FOM sind das Haus Bruderhilfe in Essen, das Evangelisch-Freikirchliche Sozialwerk Essen und Albanese Music weitere Partner des Benefiz-Konzerts.