Ausgabe 140 - Januar 2015

Erste FOM Absolventen schließen ihre Promotion ab

Bild: Erste FOM Absolventen schließen ihre Promotion ab
FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier war gemeinsam mit Kanzler Dr. Harald Beschorner und der stellvertretenden Kanzlerin Prof. Dr. Ingrid Eumann nach Spanien gereist, um den ersten Absolventen der UCAM - FOM Doctoral School of Business persönlich zu gratulieren. In ihren Dissertationen haben sich Thomas Myslisch und André Wiedenhofer mit aktuellen Fragestellungen aus dem Wirtschaftsgeschehen auseinandergesetzt. Unter dem Titel "Black Sheep on Green Pastures" hat sich Thomas Myslisch mit der Prävention und Aufdeckung von Bilanzbetrug in Deutschland beschäftigt. Dabei hat der Absolvent der FOM Köln in einer Studie die Effektivität gesetzlicher Vorlagen untersucht. Der Hamburger Absolvent André Wiedenhofer hat eine andere Thematik in den Mittelpunkt seiner Dissertation gestellt und ein Modell "for Managing IT Value with Strategic Flexibility" entwickelt. Die UCAM - FOM Doctoral School of Business bietet seit 2011 überdurchschnittlich guten Master-Absolventen der FOM Hochschule die Möglichkeit, neben dem Beruf zu promovieren. Möglich ist das dank einer Kooperation mit der renommierten spanischen Universidad Católica San Antonio de Murcia (UCAM). Die Betreuung erfolgt durch einen hervorragenden Pool forschungserfahrener Professoren. Der Doktortitel wird nach spanischem Hochschulrecht verliehen und ist europaweit anerkannt. "Als wir 2011 gestartet sind, war das Interesse sehr groß", so Prof. Dr. Hermeier. "17 ausgewählte Kandidaten konnten wir in das Programm aufnehmen, 10 von ihnen werden im kommenden Jahr ihre Dissertation verteidigen." Auch Gonzalo Wandosell, Dekan der betriebswirtschaftlichen Fakultät der UCAM, zeigt sich von dem Konzept und den Leistungen der beiden Promovenden überzeugt. "Thomas Myslisch und André Wiedenhofer haben trotz ihrer Berufstätigkeit Forschungsarbeiten von hervorragender Qualität erstellt", lobte er. "Unser gemeinsames Promotionsprogramm ist also eine hervorragende Möglichkeit, Job und Promotion erfolgreich zu verbinden." Foto: Prof. Mercedes Carnoma Martínez, Dr. Harald Beschorner, Prof. Laura Campoy, Dr. Thomas Myslisch, Prof. Burghard Hermeier, Dr. André Wiedenhofer, Prof. Gonzalo Wandosell Fernández de Bobadilla und Prof. Ingrid Eumann (v.l.)
Bild: Siemens-Azubis beginnen Bachelor-Studium

Siemens-Azubis beginnen Bachelor-Studium

Sieben Semester dauert der Studiengang International Management, der mit dem Abschluss "Bachelor of Arts" endet. Die jungen Leute kommen von Siemens-Standorten aus ganz Deutschland und haben ihre Ausbildung dort im vergangenen Oktober begonnen. Unterricht in der kaufmännischen Bildung von Siemens, praktische Ausbildung in den verschiedenen Abteilungen des Konzerns und das Bachelor-Studium an der FOM Hochschule - in den kommenden dreieinhalb Jahren werden die 20 Azubis fit gemacht für das Berufsleben. "Ausbildung und Studium sind dabei inhaltlich genau aufeinander abgestimmt", so Studienleiter Prof. Dr. Clemens Jäger, Dekan an der FOM Hochschule. Die Kooperation besteht inzwischen seit 13 Jahren. Prof. Dr. Volker Lombeck von der Siemens AG hat die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren intensiv begleitet: "Unsere Auszubildenden gehen mit höchster Motivation in das Bachelor-Studium und gehören regelmäßig zu den Absolventen mit den besten Abschlüssen an der FOM insgesamt."

Siegener FOM zieht's wieder in die Kneipe

Zum Auftakt am 13. Januar beschreibt FOM Dozent Daniel Kipp "den Weg zum Ingenieur". Kipp verspricht einen persönlichen Erfahrungsbericht, der seinen Werdegang von der Lehre über den Beruf bis hin zum Studium aufzeigt. "In den vergangenen beiden Jahren war die Resonanz auf unsere Kneipenvorlesungen so überwältigend, dass wir diese ungewöhnliche Form der offenen Vorlesungen auch in diesem Jahr mit vier thematisch ganz unterschiedlichen Veranstaltungen fortsetzen", so Thomas Scheicher von der FOM Hochschule in Siegen. Jeder, der sich für das jeweilige Thema interessiert oder der einfach nur einmal die Atmosphäre in der Bar genießen möchte, ist herzlich eingeladen. Die weiteren Kneipenvorlesungen sind auch schon terminiert: Am 10. Februar geht es um Business in China und seine Besonderheiten, am 17. März heißt es Oldtimer als Kapitalanlage und zum Abschluss der Reihe am 21. April werden die Besucher erfahren, wie man Marketing-Tricks besser versteht. Alle Kneipen-Vorlesungen in der Bar Hackermann in der Hindenburgstraße 8 in Siegen beginnen um 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.

FOM kooperiert mit der University of South Wales

Die Kooperation haben FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier und Vassilis Konstantinou, Pro-Vice Chancellor an der USW, in Cardiff unterschrieben. Das Programm setzt sich aus verschiedenen Phasen zusammen: Die ersten sechs Semester absolvieren die Studierenden an ihrem FOM Hochschulzentrum in Deutschland. Nach dem sechsten Semester reisen sie von September bis Dezember nach Cardiff und absolvieren dort ihr Auslandsstudium. Anschließend beginnen sie ein work-based assignment in Deutschland und steigen nach dem Auslandsaufenthalt in ihr reguläres siebtes Semester ein. Nach Ablauf des Programms erhalten die Studierenden dann den Bachelor of Arts (Honours) von der University of South Wales sowie den FOM Abschluss. "Dank der Kooperation haben unsere Studierenden die Möglichkeit, ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen zu stärken und sich gleichzeitig durch zwei Abschlüsse besser zu positionieren", hebt Prof. Dr. Hermeier die Vorteile des Additional Degree hervor. "Optimale Voraussetzungen, um zum Beispiel verantwortungsvolle Aufgaben in international aufgestellten Unternehmen zu übernehmen." Bei Fragen zu dem neuen Programm hilft die Studienberatung unter studienberatung@fom.de oder 0800 1 95 95 95 (gebührenfrei) weiter.

Bild: Studienvertiefung Hygienemanagement startet in diesem Jahr

Studienvertiefung Hygienemanagement startet in diesem Jahr

Dazu arbeitet die FOM nun mit der Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland (VHD) zusammen. Beide Partner haben einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichnet. Der Studiengang Gesundheits- und Sozialmanagement wird bundesweit in 20 Hochschulzentren der FOM angeboten, Vorlesungen der neuen Vertiefung finden blockweise und kompakt für alle interessierte Studierenden im FOM Hochschulzentrum Bremen statt. "Hygiene in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen bekommt einen immer größeren Stellenwert", so FOM Kanzler Dr. Harald Beschorner. "Nur durch professionelles Hygienemanagement und mit dem entsprechenden akademischen Know-how können Fehlentwicklungen verhindert werden." Der Bundesvorsitzende der VHD, Karl-Heinz Stegemann, freut sich über die akademische Entwicklung in der Hygienebildung: "Unsere künftigen Hygienemanager werden ein wichtiges Bindeglied zwischen Geschäftsleitungen und Hygienepraxis darstellen." Foto hinten v.l.: Christoph Huesmann, Schatzmeister VHD; Anette Pogge, Schriftführerin VHD; Gerrit Krause, Bildungsberater VHD; vorne v.l.: Karl-Heinz Stegemann, Vorsitzender VHD; Dr. Harald Beschorner, Kanzler FOM Hochschule

FOM Alumni trafen sich zum traditionellen Kaminabend auf Schloss Hugenpoet

Nach dem Sektempfang begrüßten die Vorsitzenden des FOM Alumni-Vereins, Björn Bergrath und Jörg Muschiol, die Gäste in den historischen Räumen des Schloss Hugenpoet. Zunächst wurde über die Vereinstätigkeiten im Jahr 2014 berichtet. Anschließend stand ein Ausblick auf die Events des neuen Jahres im Blickpunkt. FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier informierte die Besucher über den Status quo der FOM Hochschule. Hier standen die aktuellen Studierenden- und Absolventen-Zahlen sowie die Trends bei den Studienangeboten im Fokus. Mit der Darstellung der Forschungsangebote und Kompetenz Centren leitete Prof. Hermeier mit den Ergebnissen der traditionellen und repräsentativen Weihnachtsumfrage über zum Hauptvortragsthema des Abends. Prof. Dr. Dr. habil. Eric Frère führte die Gäste auf unterhaltsame Weise an das Thema "Kapitalmarkt-Ausblick 2015 - Souverän investieren in Zeiten unberechenbarer Märkte" heran. Nach dieser Einstimmung auf den Hauptvortrag traten Simon Marklein (Leiter Private Banking & Wealth Management NATIONAL-BANK AG Essen) und Christian W. Röhl (Geschäftsführender Gesellschafter, WERTENTWICKLUNG Gesellschaft für Wirtschaftspublizistik mbH, Berlin) ans Podium und präsentierten ihre Sicht des Kapitalinvests 2015. Es folgte eine interessante Diskussion zwischen den Referenten und den Teilnehmern. Der Abend endete im gemütlichen Beisammensein und Walking Dinner mit Weinbegleitung. Auch diesmal gab der Kaminabend auf Hugenpoet den Teilnehmern die Möglichkeit im vorweihnachtlichen Ambiente zu diskutieren, sich zu vernetzen und über die guten "alten und neuen Zeiten" an der FOM Hochschule auszutauschen.
Bild: FOM Alumni trafen sich zum traditionellen Kaminabend auf Schloss Hugenpoet

zdi-Essen sagt Danke

Bild: zdi-Essen sagt Danke
"Essen ist bereits heute eine MINT-Stadt und bietet damit tolle Perspektiven für junge Menschen und die Unternehmen, die Talente suchen", sagte Prof. Heinemann. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe der Kooperationsurkunden an neue Netzwerkpartner: Ab sofort unterstützen auch die Ardey Schule, die B.M.V.-Schule, das Carl-Humann-Gymnasium, das Don-Bosco-Gymnasium, die Gesamtschule Bockmühle, das Helmholtz-Gymnasium, das Gymnasium Essen-Überruhr, die Theodor-Goldschmidt-Realschule, das Leibhniz-Gymnasium sowie die Realschule Überruhr die Aktivitäten des zdi-Essen. "Wir haben gemeinsam viel vor", stellte Prof. Dr. Heinemann heraus. Ein Schwerpunkt soll in diesem Jahr beispielsweise auf der Studienorientierung in den MINT-Fächern liegen. "Wir wollen den Schülerinnen und Schülern allgemeinbildender Schulen sowohl Studiengänge als auch Ausbildungsberufe vorstellen, die mit einem ausbildungsbegleitenden Studium verbunden sind oder zu einem anschließenden MINT-Studium führen können", nennt Prof. Dr. Heinemann eine Maßnahme. Sowohl für Schüler als auch für Lehrer, Studierende und Lehrende ist MINTtube gedacht. Die Videoplattform bündelt den multimedialen Content verschiedener MINT-Initiativen und bietet per Live-Stream die Möglichkeit, an MINT-Events in ganz Deutschland teilzunehmen. "Noch befindet sich das Projekt im Aufbau", betonte Prof. Dr. Heinemann, "aber mittelfristig sollen unter www.minttube.de all jene fündig werden, die auf der Suche nach kostenlosem Videomaterial rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik sind." Ebenfalls in Vorbereitung befindet sich ein weiteres Projekt: der MINT-Atlas. Dahinter verbirgt sich - im übertragenden Sinne - eine Karte der MINT-Landschaft der Stadt Essen. "Vorgestellt werden u.a. die verschiedenen Akteure im MINT-Bereich - von Kitas über Hochschulen bis zu Unternehmen", erläuterte Prof. Dr. Heinemann. "Welche Projekte unterstützen sie gerade? Mit welchen Partnern arbeiten sie zusammen? Und welche Tipps haben sie für Institutionen oder Organisationen, die selbst im MINT-Bereich aktiv werden wollen?" Erscheinen soll der MINT-Atlas Anfang dieses Jahres.
Bild: Prof. Dr. Fichtner-Rosada neue Prorektorin Lehre

Prof. Dr. Fichtner-Rosada neue Prorektorin Lehre

Prof. Fichtner-Rosada leitet das KompetenzCentrum für Didaktik in der Hochschullehre für Berufstätige und hat sich bereits in zahlreichen Projekten engagiert, bei denen es um die Entwicklung von didaktischen Konzepten im Rahmen des Prorektorats Lehre ging. Prof. Dr. Keim will nach vier Jahren als Prorektor Lehre wieder verstärkt an seinem "Heimatstudienzentrum" Hamburg lehren. FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier lobte den langjährigen Einsatz des Experten für Organisation und Personalentwicklung. "Für sein erfolgreiches Wirken insbesondere bei der Implementierung der neuen Masterstudiengänge und der Entwicklung der FOM Charta danken wir ihm sehr."

BildungsCentrum der Wirtschaft zieht Bilanz

"Aus den Rückmeldungen unserer Teilnehmer können wir zudem bestätigen, dass ein beachtlicher Teil dank Weiterbildung zum ersten Mal Führungsaufgaben übernehmen konnte", berichtet Silvia Sprenger, Leitung kaufmännische Lehrgänge am BCW. Auch eine Erhebung des Industrie- und Handelskammertages (DIHK) bestätigte jüngst: Zwei Drittel der bundesweit 11.000 Befragten berichten von überaus positiven Auswirkungen eines berufsbegleitenden Lehrgangs auf ihre Karriere. Eine weitere positive Zahl zum Jahresende: Über 90 Prozent aller Weiterbildungsteilnehmer haben ihre Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen. "Ein Grund sind die flexiblen Zeitmodelle unserer Lehrgänge, die sich optimal in den Berufsalltag integrieren lassen, sowie die umfassende Betreuung durch unser kompetentes Beraterteam", betont Sprenger.

Bild: BildungsCentrum der Wirtschaft zieht Bilanz