Ausgabe 128 - Dezember 2013

FOM feiert ihre Absolventen

Bild: FOM feiert ihre Absolventen
Glückliche Gesichter im exclusivem Ambiente der Essener Philharmonie: Schon die Rahmenbedingungen stimmten für die rund 650 Absolventen der FOM in Essen, die ihr ausbildungs- und berufsbegleitendes Bachelor- bzw. Masterstudium erfolgreich beendet haben. Die FOM würdigte die Leistung des 16. Essener Absolventenjahrgangs. Zu den Gratulanten zählte neben Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier und Studienleiter Prof. Dr. Hans-Joachim Flocke auch Christoph Tönsgerlemann von der ETL-Gruppe. Der Vorstandsvorsitzende der ETL AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft überreichte Master-Absolventin Daniela Kuhlmann und Bachelor-Absolvent Daniel Pawlik den ETL- Mittelstandspreis für ihre herausragenden Abschlussarbeiten. Beide Preisträger freuen sich über eine Anerkennungsprämie in Höhe von 200 bzw. 300 Euro. Die Ausschreibung richtet sich an Bachelor- und Master-Studierende der FOM Hochschule, die sich in ihrer Abschlussarbeit mit aktuellen Problemstellungen des Mittelstandes befassen und praxisorientierte Lösungen aufzeigen. Daniel Pawlik beschäftigte sich mit der Zukunft des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland und zeigte Erfolgskriterien des Online-Handels auf. Auch Daniela Kuhlmann hat sich in ihrer Master-Abschlussarbeit in der Lebensmittelindustrie bewegt und anhand einer Kundenbefragung Unternehmen Empfehlungen gegeben, um im Wettbewerb mit Handelsmarken zu bestehen. Laudator Tönsgerlemann lobte die Preisträger: "Beide haben unsere Idee, Lösungen für mittelstandsspezifische Probleme aufzuzeigen, perfekt und unmittelbar für die Unternehmen nutzbar umgesetzt." Bundesweit wird der ETL Mittelstandspreis an insgesamt 12 regionalen FOM Studienzentren verliehen. Die Gewinner des nationalen Preises werden im Frühjahr 2014 in Essen ausgezeichnet. Kuhlmann und Pawlik haben sich automatisch für die Teilnahme qualifiziert.

FOM kooperiert bei neuem dualen Studiengang mit der Stadt München

"Die Stadt freut sich, eine so renommierte Hochschule wie die FOM als Kooperationspartner gewinnen zu können", sagt Münchens Personal- und Organisationsreferent Dr. Thomas Böhle. FOM Geschäftsleiter Oliver Dorn ergänzt: "Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stadt München im Bereich des dualen Studiums." Das duale Studium zum Bachelor of Laws wird insgesamt drei Jahre dauern. Den Schwerpunkt bildet das Öffentliche Recht, auch Aspekte des Privatrechts werden behandelt. Im Vordergrund der Lehre steht der hohe Praxisbezug, der durch entsprechende Praktika in den Referaten der Stadtverwaltung unterstützt wird. Ziel der Stadt München ist es, mit dem Angebot des dualen Studiums ihren Personalbedarf auch weiterhin mit hoch qualifizierten Mitarbeitern zu decken. Dr. Thomas Böhle: "Mit dem hohen Praxisanteil wollen wir gezielt auf die vielseitigen Tätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung vorbereiten. Ich bin davon überzeugt, dass das duale Studium zum Bachelor of Laws ein Erfolg wird." Das Interesse für den neuen Studiengang jedenfalls scheint sehr groß: Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits 87 Bewerbungen eingegangen.
Bild: Neuer Forschungsbeirat für die FOM nimmt seine Arbeit auf

Neuer Forschungsbeirat für die FOM nimmt seine Arbeit auf

Die Hochschulleitung ist vertreten durch Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier, Kanzler Dr. Harald Beschorner sowie die Prorektoren Prof. Dr. Thomas Heupel und Prof. Dr. Ralf Keim. Die externen Experten sind die Professoren Dr. habil. Stefan Eicker, Dr. habil. Rainer Elschen und Dr. habil. Dr. hc. mult. Franz Peter Lang. Getagt wird zwei Mal pro Jahr sowie im Bedarfsfall. "Der Forschungsbereich der FOM Hochschule ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen: Neue Projekte, Institute und KompetenzCentren verlangen geradezu nach einem evaluierenden Element", erläutert Prof. Dr. Heupel, Prorektor Forschung, die Gründung. Konkret unterstützt der Forschungsbeirat bei der Weiterentwicklung der Forschungsstrategie sowie der Identifizierung neuer Forschungsbereiche. Er begleitet das Promotionsprogramm der FOM, das in Zusammenarbeit mit Universitäten entstanden ist, und bewertet die Transferleistung zwischen Forschung und Lehre. (Foto: Der Forschungsbeirat der FOM Hochschule v.l.n.r.: Prof. Dr. Thomas Heupel, Prof. Dr. habil. Stefan Eicker, Prof. Dr. Burghard Hermeier, Prof. Dr. habil. Rainer Elschen, Prof. Dr. Ralf Keim, Prof. Dr. habil. Dr. hc. mult. Franz Peter Lang und Dr. Harald Beschorner).
Bild: Prof. Dr. Jarchow neuer Professor für Wirtschaftspsychologie an der GoBS

Prof. Dr. Jarchow neuer Professor für Wirtschaftspsychologie an der GoBS

Mit seiner Rückkehr in die Lehre wünscht sich Jarchow, "Wissenschaft und Forschung nachhaltig miteinander zu verknüpfen", wie er im Interview auf der Webseite der GoBS betont. Der Studiengang Wirtschaftspsychologie bietet sich dafür besonders gut an: Er richtet sich an erfahrene und motivierte Praktiker aus den Bereichen Organisation, Personal, Kommunikation und Marketing, die lernen wollen, psychologisch fundierte Entscheidungen zu treffen. "Für mich ist ein Wirtschaftspsychologe ein Spezialist der Unspezialisiertheit, der aufgrund seines breiten methodischen und fachlichen Wissens in der Lage ist, die unterschiedlichsten, auch unerwarteten wirtschaftspsychologischen, Probleme zu lösen", beschreibt Jarchow das Berufsbild. Ein Einstieg in den berufsbegleitenden Studiengang zum Master of Arts (M.A.) in Wirtschaftspsychologie ist übrigens wieder zum März 2014 möglich. Informationen zum Studium gibt es unter 0800 50 12345 (gebührenfrei) oder studienberatung@go-bs.de.
Bild: 60 Ingenieur-Absolventen verabschiedet

60 Ingenieur-Absolventen verabschiedet

Im Rahmen einer Feierstunde in der Zeche Zollverein wurden die Bachelor-Absolventen der Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik und Mechatronik offiziell verabschiedet. Über eine besondere Ehrung durch den Essener Unternehmensverband (EUV) freuten sich die Jahrgangsbesten Felix Kreyenberg und Daniel Weber. Die FOM ehrte die Absolventen Björn Räther und Thomas Stachurski für die besten Bachelor-Arbeiten. Gastredner der Absolventenfeier war Bernd Schnase, Geschäftsführer der ThyssenKrupp MillServices & Systems GmbH. Er zeigte in seinem Vortrag Perspektiven für die Zeit nach dem Bachelor-Abschluss auf: "Der aktuelle Erfolg kann schnell verloren gehen, wenn der Wissenstank nicht permanent aufgefüllt wird. Wer im rasanten Wirtschaftswandel mithalten will, muss sich regelmäßig auf den neuesten Stand bringen", so Schnase. Möglichkeiten für Ingenieure, sich weiterzuentwickeln, bietet beispielsweise ein berufsbegleitendes Master-Studium in Maschinenbau oder Mechatronik, das die FOM School of Engineering ebenfalls zusammen mit der Hochschule Bochum anbietet.

FOM Wesel bezieht eigenes Studienzentrum in der Innenstadt

Das künftige neue Studienzentrum bietet auf einer Fläche von 600 qm rund 190 Studierenden Platz. Im Erdgeschoss und in der ersten Etage werden sechs Seminarräume errichtet und mit modernster Technik ausgestattet. Auch die Studienberatung wird dort ihre Arbeit aufnehmen und werktags alle Fragen rund um das FOM-Studium beantworten. Regelmäßig finden kostenlose Informationsveranstaltungen statt. Nach dem erfolgreichen Start des Standortes mit 60 Erstsemestern geht die FOM in Wesel damit den nächsten Schritt, der auch bei der Stadt gut ankommt. "Wir begrüßen es sehr, dass die FOM Hochschule mit ihrem ausbildungs- und berufsbegleitenden Studienangebot nun einen festen Platz im Zentrum unserer Stadt hat", so Ulrike Westkamp. Die Weseler Bürgermeisterin ist stellvertretende Vorsitzende des vor wenigen Monaten gegründeten Kuratoriums der Hochschule, das die Vernetzung mit der Wirtschaft im Kreis Wesel und der Region vorantreiben möchte. Neben der modernen Ausstattung ist auch die zentrale Lage des Studienzentrums ein weiterer Pluspunkt. "Unsere Studierenden kommen abends nach einem anstrengenden Arbeitstag in die Vorlesungen", so der Kanzler der FOM Hochschule, Dr. Harald Beschorner. "Daher ist es umso wichtiger, ihnen optimale und komfortable Bedingungen zu schaffen. Busse halten in unmittelbarer Nähe. Der Hauptbahnhof ist nur wenige Minuten entfernt." Die 60 Studierenden, die seit zweieinhalb Monaten an der FOM in Wesel studieren, sind in den Bachelor-Studiengängen Business Administration und International Management eingeschrieben. "Neue Bachelor-Angebote wie Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsrecht oder Steuerrecht, aber auch einige berufsbegleitende Master-Studiengänge werden ab 2014 hinzukommen", so Frank Quirbach. "Mit dem neuen Studienzentrum sind wir für die kommenden Aufgaben gut gerüstet."

Bild: FOM Wesel bezieht eigenes Studienzentrum in der Innenstadt

Die Story: FOM Allstars rockten in China

Bild: Die Story: FOM Allstars rockten in China
"Im Rahmen des Chinesisch-Deutschen Forums für internationale Ausbildung haben wir auf Einladung unseres Kooperationspartners, des College of Mobile Telecommunications der Chongqing University of Posts and Telecom, unser berufsbegleitendes Studienkonzept vorgestellt. Schon im Vorfeld schlug man uns vor, beim International Music Festival neben dem taiwanesischen Superstar Aska Yang und anderen Künstlern aufzutreten", so FOM Kanzler Dr. Harald Beschorner, Leadgitarrist der FOM Allstars. Die Band zögerte nicht. "Als wir die Menschenmenge sahen, waren wir schwer beeindruckt. Es war eine sehr professionelle Veranstaltung mit einer tollen Bandbreite an Auftritten - vom traditionellen chinesischen Tanz über choreographische Hip-Hop-Performance bis eben zum Rock & Blues der FOM Allstars", zeigt sich der Frontmann und Leadsänger der FOM Allstars, Professor Heinemann, begeistert. An beiden Festival-Tagen spielten die FOM Allstars bekannte Songs von Rockgrößen wie Robert Palmer, Jimmy Hendrix oder Bob Dylan. "Zu Beginn hatten wir die Befürchtung, wir könnten zu laut und heftig sein - gerade im Vergleich zu den anderen Acts. Aber die Mischung war genau richtig. Ordentlicher Rock kommt auf der ganzen Welt gut an", sind sich die Bandmitglieder einig. Unterstützt wurden die FOM Allstars von jubelnden Zuschauern und begeisterten Akteuren aus Hochschulen, Wirtschaft und Politik. Highlight des Auftritts war ohne Zweifel "Wo ai ni Zhongguo - I love you, China", ein bekannter chinesischer Song, den die FOM Allstars in drei Sprachen darboten. Die Nähe zu China hat an der FOM Hochschule bereits Tradition. Kanzler Dr. Harald Beschorner: "Wir arbeiten zum Teil seit mehr als zehn Jahren erfolgreich mit Hochschulpartnern in China zusammen. Sie schätzen die Internationalität und die Qualität wie auch die Wirtschaftsnähe der FOM. Für uns sind gemeinsame Studiengänge und Projekte wie beispielsweise die German-Sino School of Business & Technology ebenfalls eine große Bereicherung." Sehen Sie die FOM Allstars auf unserem YouTube Channel.
Bild: 20 Jahre Wirtschaftsrecht in Deutschland

20 Jahre Wirtschaftsrecht in Deutschland

Nach einer Begrüßung durch FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier, der die erfolgreiche Etablierung der interdisziplinär ausgerichteten wirtschaftsjuristischen Studiengänge in Deutschland ausdrücklich begrüßte, kam Dr. Roland Schmidt aus Lüneburg zu Wort, von dem seinerzeit die Initiative zur Gründung der WHV ausging. Er schilderte die Umstände, Widrigkeiten aber auch Glücksfälle während der Entwicklung des wirtschaftsjuristischen Studiengangs. In den folgenden Redebeiträgen stellte Prof. Dr. Klaus W. Slapnicar, früher FH Schmalkalden, die wirtschaftsjuristische Ausbildung der klassischen Jura-Ausbildung gegenüber und leitete daraus Zukunftsperspektiven ab. Danach präsentierte Ralf Vogeler die Ergebnisse seiner Dissertation zum Thema "Rechtsstellung und Akzeptanz von Wirtschaftsjuristen". Dabei ging es um die konkrete Bedarfsanalyse für wirtschaftsjuristische Kompetenzen sowie den Verbleib der bisher ausgebildeten Wirtschaftsjuristen. Im Anschluss sprach FOM Professor Volker Albert Tausch über die spezielle Didaktik im Studiengang Wirtschaftsrecht und über Lehr- und Lernkonzepte für die Studierenden. Einig waren sich die Tagungsteilnehmer darin, dass die Didaktik der herkömmlichen juristischen Lehrveranstaltungen für den Bereich Wirtschaftsrecht ungeeignet ist. In der abschließenden Mitgliederversammlung wurde die Fachhochschule Fulda einstimmig als neues Mitglied aufgenommen. Foto v.l.n.r.: Prof. Dr. Jens Schmittmann (Dekan für Wirtschaftsrecht an der FOM), Prof. Dr. Peter Kiel (Hochschule Wismar, Sekretär der WHV), Prof. Dr. Burghard Hermeier, Dr. Roland Schmidt und Prof. Dr. Hans-Joachim Flocke (Studienleiter der FOM in Essen und Wuppertal)

Sport und Sponsoring: "Essener Vereine müssen sich um authentisches Profil bemühen"

In der Studie hatten die FOM-Dozenten Prof. Dr. Julia Naskrent und Prof. Dr. Christian Rüttgers Beliebtheit und Image der zehn bekanntesten Essener Sportvereine unter die Lupe genommen und gemeinsam mit dem jeweiligen Promotion-Angebot der Vereine untersucht. "Wichtig ist ein authentisches Vereinsprofil, ein prägnantes Image", so Prof. Naskrent. "Nur dann kann mit dem passenden Unternehmen Sponsoring auch nachhaltig sein." Für die Diskussionsteilnehmer Dr. Michael Welling, Erster Vorsitzender und Geschäftsführer bei Rot-Weiss Essen, Niklas Cox, Geschäftsführer der ETB Wohnbau Baskets Essen, Dr. Niels Ellwanger, Geschäftsführer des TUSEM Essen, Georg von Wick, Erster Vorsitzender des ETB Schwarz-Weiß Essen Fußball und Wolfgang Rohrberg, Geschäftsführer des Essener Sportbundes (ESPO) lieferten die Ergebnisse der Studie wichtige Impulse für die eigene Vereinsarbeit. Dr. Ellwanger: "Dass wir im Vergleich der Vereine in der Kategorie "jung und jugendorientiert" nur auf den sechsten Platz gekommen sind, nehmen wir sehr ernst. Wir setzen für die Zukunft auf die Jugend, auf Talente aus der Region." Ellwanger ist sich wie seine Kollegen über den Konkurrenzkampf hinsichtlich der Sponsoren in Essen bewusst, eine Differenzierung ist daher umso wichtiger. Die Bedeutung von Sponsoren unterstrich ETB-Vorsitzender von Wick: "In einer Gemeinschaftsaktion haben uns unsere Sponsoren vor einem Jahr vor der drohenden Insolvenz gerettet. Jetzt in der 5.Liga müssen wir uns mehr anstrengen, um als Verein für die Unternehmen interessant zu sein." In den kommenden Jahren will Schwarz-Weiß Essen sein verstaubtes Image loswerden. "Uns ist klar, dass wir den Turnaround nicht nur sportlich, sondern auch bei den Vereinsstrukturen hinbekommen müssen", so von Wick. Familiär und jugendorientiert sind Attribute, die auch für RWE-Chef Welling für jeden Verein unabdingbar sind: "Diese Merkmale sind für Sponsorenpartner sehr bedeutsam. So profitieren auch die Unternehmen." Für Niklas Cox, Geschäftsführer der ETB Wohnbau Baskets Essen, ist der FOM-Sportmonitor ein wichtiger Anstoß, professionelles Marketing im Verein weiter auszubauen: "Basketball spricht ein junges, oft auch akademisches Publikum an. Diese Sonderstellung müssen wir herausarbeiten und bei der Sponsorenakquise nutzen." ESPO-Geschäftsführer Wolfgang Rohrberg dachte in seinem Statement auch an die vielen Mitglieder Essener Amateurvereine, die das Forum im Publikum interessiert verfolgten und Anregungen für ihren Verein mit nach Hause nahmen: "Bei den kleinen Sportvereinen in den Stadtteilen geht es eher um Mäzenatentum. Sponsoring ist dort kaum ein Thema." Auf dem Foto v.l.n.r.: Prof. Dr. Julia Naskrent (FOM), Dr. Michael Welling, Niklas Cox, Dr. Niels Ellwanger, Georg von Wick, Wolfgang Rohrberg, Prof. Dr. Christian Rüttgers (FOM)

Bild: Sport und Sponsoring: "Essener Vereine müssen sich um authentisches Profil bemühen"