Ausgabe 117 - Dezember 2012

Forschung: Studierende beteiligen sich an Projekten

Bild: Forschung: Studierende beteiligen sich an Projekten

Der Forschungsbericht bezieht sich auf den Zeitraum Juli 2011 bis Juni 2012. Dabei spielt auch die Regionalisierung der Forschungsarbeit eine große Rolle. Ein Fokus wird auf die FOM-Standorte Frankfurt/Main und München gelegt. Beide Hochschulstudienzentren haben Projekte gewonnen, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. Prof. Heupel: "An beiden Standorten wird eigenständig und sehr dynamisch geforscht. Das belegt auch die deutliche Steigerung unserer Drittmittel." Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die öffentliche Förderung von FOM-Forschungsprojekten auf 1,7 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Dabei kommen 63 Prozent der Zuwendungen aus Bundesmitteln: "Mit zusätzlichen Eigenmitteln kommen wir im Berichtszeitraum auf ein Gesamtforschungsbudget in Höhe von rund drei Millionen Euro." Ein dritter und ebenso wichtiger Baustein in der FOM-Forschung ist der systematische Transfer von Forschungsergebnissen in die Lehre. "Mit der Gründung des KompetenzCentrums für Corporate Social Responsibility (KCS) haben wir einen weiteren wichtigen Forschungsschwerpunkt institutionalisiert", so Prof. Heupel. "Neue Ergebnisse können so unmittelbar in die Lehre übernommen werden." Für die Zukunft plant die FOM Hochschule weitere KompetenzCentren und Institute einzurichten - wie zuletzt im Oktober 2012 das KompetenzCentrum für Unternehmensführung & Corporate Governance (KCU). Analog zu den neuen Masterstudiengängen soll dabei vor allem der interdisziplinäre Bereich weiter ausgebaut werden. Weitere Informationen gibt es auf der Forschungs-Seite der FOM, dort steht auch der komplette Forschungsbericht (PDF-Datei, 33 MB) zum Download bereit.

Bild: Hunderte Absolventen feiern Studienabschluss

Hunderte Absolventen feiern Studienabschluss

In Dortmund hätte der Ort der Absolventenfeier nicht besser gewählt sein können: Im Stadion von Meister Borussia Dortmund -im Signal Iduna Park- verabschiedete die Dortmunder FOM Hochschule ihren vierten Absolventenjahrgang. "Meisterliches haben auch unsere Absolventen in den vergangenen Jahren geleistet", lobte Studienleiter Prof. Dr. Michael Göke die 105 Absolventen, die das berufsbegleitende Studium an der FOM Hochschule in Dortmund erfolgreich beendet haben. Verabschiedet wurden 83 Bachelor- und 22 Master-Absolventen. 250 Gäste, darunter Familienangehörige, Verwandte, Freunde und Vertreter der FOM Hochschule, feierten den Studienabschluss der Berufstätigen und Auszubildenden. Besonders geehrt wurden die jeweiligen Jahrgangsbesten in den Bachelor-Studiengängen Business Administration, International Management, Business Law, Steuerrecht und Wirtschaftsinformatik sowie im Master-Bereich. Sandra Hübner, Peter Christiani, Dennis Janz, Michael Messmann, Stephan Serger und Timo Bethlehem erreichten herausragende Gesamtnoten zwischen 1,1 und 1,5.

Bild: Neuer Studiengang für Versicherungsmakler

Neuer Studiengang für Versicherungsmakler

Die Studierenden erwerben versicherungsfachliches und betriebswirtschaftliches Know-how und können das Studium parallel zum Beruf absolvieren. Auf dem Lehrplan stehen aktuelle Themen zu Versicherungen und Finanzdienstleistungen sowie Aspekte des Versicherungs- und Arbeitsrechts. Außerdem erlangen Studierende vertiefende Kenntnisse im Makler- und Vertriebsmanagement wie auch im Kommunikations- und Konfliktmanagement. Weitere Schwerpunkte: Marketing, Management Basics, Rechnungswesen, Mikroökonomik, Wirtschafts- und Privatrecht und Wirtschaftspsychologie. Die Dozenten sind hauptberufliche Professoren der FOM Hochschule, ausgewählte Professoren von Universitäten und Fachhochschulen sowie Spezialisten und Führungskräfte aus der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche. Abhängig vom gewählten Studienzeitmodell finden die Vorlesungen tagsüber oder am Abend und Wochenende statt. Die Studiendauer beträgt inklusive Bachelor-Thesis und Kolloquium sieben Semester. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Makler Akademie.
Bild: Compliance-Tagung an der FOM Hochschule in München

Compliance-Tagung an der FOM Hochschule in München

Kanzler und Rektoren renommierter Hochschulen, Experten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Industrie, aus Forschungsinstitutionen wie Helmholtz-Gesellschaften und der Max-Planck-Gesellschaft sowie weitere Fachvertreter waren zu der zweitägigen Veranstaltung an die FOM Hochschule in München gekommen. Stephan von Appen, Compliance Officer der Siemens AG, gab einen Einblick in das umfassende Regelwerk des internationalen Industriekonzerns. Weitere Referenten waren u.a. Prof. Dr. Wolfgang Löwer, Ombudsman für die Wissenschaft/ Institut für Öffentliches Recht der Universität Bonn, der auf die grundsätzliche Bedeutung von Compliance für die "Compliance-Organisationen der Wissenschaft" hinwies. Die FOM Hochschule war mit Prof. Dr. Stefan Heinemann, Prorektor Kooperationen, mit dem Thema "Hochschulisches Risikomanagement" unter den Fachreferenten vertreten. Die Tagungsunterlagen sind zum Download unter http://www.vfdiw.de/Seminarunterlagen/Archiv-2012/Compliance/Programm.php verfügbar.
Bild: Bundesministerium fördert FOM-Forschungsprojekt mit 310.000 Euro

Bundesministerium fördert FOM-Forschungsprojekt mit 310.000 Euro

Ziel des FOM-Projekts ist es, eine Software zu entwickeln, mit der Personaler in sozialen Netzwerken überprüfen können, wie gut ein Bewerber zur Unternehmenskultur passt. Büttner: "Wer zum Beispiel viele Angaben über sich ins Netz stellt, gilt als extrovertiert, ein User mit wenig Facebook-Freunden als eher eigenbrötlerisch." Solche Informationen helfen dabei, charakterlich passende Bewerber einzuladen. "Wenn die Unternehmen schon vor einem Gespräch wissen, von den zehn Kandidaten passen nur drei zu uns, spart das Zeit und Geld für beide Seiten." Am Ende soll die Software möglichst automatisch funktionieren - natürlich unter Berücksichtigung des Datenschutzes. Weitere Informationen zum Projekt, an dem der FOM-Professor mit mehreren Partnern aus Unternehmen und Universitäten zusammenarbeitet, finden sich unter www.fom.de/efficientrecruiting.

Forschungsforum mit 150 Studierenden

"Masterabschlüsse sind ein wichtiges Karriereargument", so Hermeier in einer Podiumsdiskussion mit Unternehmensvertretern, die den Auftakt des Forschungsforums bildete. "Dazu spielt auf dem Karriereweg allerdings auch persönliches Kompetenzmanagement eine immer größere Rolle." Wichtige Faktoren in diesem Zusammenhang seien Kommunikation und Selbstmarketing. Hermeier: "Über eigene Projekte zu reden und die eigenen Leistungen sichtbar zu machen, wird mehr und mehr an Bedeutung gewinnen." Hervorragende Karrierechancen stellten Vertreter bedeutender Unternehmen Masterabsolventen mit dem besonderen Etwas in Aussicht. "Wer beispielsweise -wie an der FOM Hochschule- neben dem Beruf studiert, zeigt Belastbarkeit und Motivation", so Markus Lecke, Leiter Team Bildungspolitik bei der Deutschen Telekom. Und Carsten Welle, Marketing Manager bei BP ergänzt: "Verhandlungskompetenz, Kompetenzen in Projektmanagement und Vertrieb und interkulturelle Kompetenz stehen bei uns ganz oben auf der Liste." Das Forschungsforum befasste sich außerdem mit einzelnen Vertiefungsrichtungen der FOM-Master-Studiengänge. Dazu fanden vier parallel geführte Veranstaltungen statt. Die Studierenden bekamen Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung und Impulse für Abschlussarbeiten in den Bereichen Finance & Accounting, IT-Management, Dienstleistungen/Logistik und Marketing. Abendliche Get-Together mit Kommilitonen und Dozenten rundeten das 3. FOM-Forschungsforum ab. Prof. Hermeier: "Es waren für alle Beteiligten drei aufschlussreiche und intensive Tage. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer zeigen, dass das Forschungsforum eine perfekte und sinnvolle Ergänzung zum Master-Studium ist."
Bild: Forschungsforum mit 150 Studierenden

Die Story: IHK-Ehrung für Silvia Sprenger

Bild: Die Story: IHK-Ehrung für Silvia Sprenger

Der Präsident der IHK, Dirk Grünewald, betonte in seiner Ansprache das außerordentlich hohe Engagement der Prüfer und die damit verbundene große Verantwortung den jungen Leuten und auch der Wirtschaft gegenüber. "Die Prüfer sind engagierte Vorbilder. Ohne sie könnte das Aus- und Weiterbildungssystem nicht bestehen", so Grünewald bei der Feierstunde im Plenarsaal der IHK zu Essen. "Prüfer bei der IHK zu sein ist ein wichtiges und erforderliches Ehrenamt. So kann ich dazu beitragen, die Qualität in der Berufsausbildung zu erhalten", sagt Silvia Sprenger. Sie ist im Prüfungsausschuss "Ausbildung der Ausbilder" tätig. Von 1994 bis 2009 war sie zusätzlich als Dozentin für diese Prüfungsvorbereitungslehrgänge beim BCW eingesetzt. "Die Prüfertätigkeit nimmt zwar zusätzlich zum Beruf Zeit in Anspruch, die Ehrung durch die IHK ist aber ein weiterer Ansporn, mich im Prüfungsausschuss auch in Zukunft zu engagieren", so Sprenger. Im Bereich der IHK zu Essen sind rund 1.300 Prüfer tätig.

Bild: 1. FOM Forum Unternehmensführung und Corporate Governance

1. FOM Forum Unternehmensführung und Corporate Governance

Experten aus Wissenschaft und Praxis beleuchten am 14. Januar, wie sich die Arbeit des Aufsichtsrats zukünftig gestaltet und welche Anforderungen an Aufsichtsratsmitglieder gestellt werden. Dabei beziehen sie sowohl juristische als auch betriebswirtschaftliche Aspekte ein. Prof. Dr. Peter Ruhwedel (Foto) befasst sich mit dem Thema "Best Practices der Aufsichtsratstätigkeit". Der wissenschaftliche Leiter des KCU an der FOM Hochschule gewährt Einblicke in die Arbeitsweise von Aussichtsräten und stelle die Anforderungen an ihre Mitglieder vor. Weitere Informationen zu Rednern und Rahmendaten der Veranstaltung am 14. Januar in Essen gibt es unter http://www.fom.de/studienorte/studium-in-essen.html.

Gelungener Auftakt für neue Reihe "Master meets Arts" in Düsseldorf

Für den thematischen Einstieg sorgte Prof. Dr. Burghard Hermeier. Der Rektor der FOM Hochschule stellte heraus, warum Unternehmen Kunst und Kultur verpflichtet sind und wie Kunst den unternehmerischen Blickwinkel verändern kann. Anschließend berichtete Anna Troner aus ihrem Arbeitsalltag: Die Kunstberaterin unterstützt Unternehmen, Institutionen und Privatmenschen dabei, passende Kunstgegenstände zu finden. "Ich evaluiere zunächst die jeweiligen Bedarfe und entscheide dann, welcher Künstler, welche Kunstrichtung der Unternehmensphilosophie oder den Räumlichkeiten entspricht", so Troner. "Dabei stehe ich in engem Kontakt zu ganz unterschiedlichen Künstlern, was Art Consulting deutlich von Galerien unterscheidet: Die sind oft auf einen Künstler oder eine Art von Kunst spezialisiert." Wie groß die Bandbreite der von ihr vermittelten Künstler ist, zeigte die Expertin bei einer Führung durch die Ausstellung im Stilwerk. Zum Schluss stellte sie sich in einer regen Diskussionsrunde den Fragen der Studierenden und Absolventen.
Bild: Gelungener Auftakt für neue Reihe "Master meets Arts" in Düsseldorf